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Inklusion in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Der BdJA möchte allen Kindern und Jugendlichen gleichermaßen das Öffnet externen Link in neuem FensterSpielen fürs Leben und damit die Förderung ihrer individuellen Entwicklung ermöglichen. Deshalb hat er Ende 2015 einen Förderantrag bei der Öffnet externen Link in neuem Fenster„Aktion Mensch Stiftung“ gestellt, der im Juni 2016 genehmigt wurde. Das Modellprojekt „Inklusion in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit“ startete zum 1.09.2016. Die Laufzeit beträgt drei Jahre. Das Modellprojekt soll dem Anspruch des BdJA gerecht werden, eine Öffnet internen Link im aktuellen FensterInklusive Offene Arbeit auf den Plätzen dauerhaft umzusetzen. Daraus soll ein Praxishandbuch entstehen.

Junge Menschen kommen auf die Kinder- und Jugendfarmen bzw. Aktivspielplätze, weil sie dort Zeit mit Anderen verbringen wollen. Hier finden sie unverzweckte Zeit ohne Leistungsdruck und mit Spaß. Darüber hinaus werden sie mit ihren Interessen und Bedürfnissen ernst genommen. Momentan ist es in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit noch sehr schwierig, dies genau so für junge Menschen mit Beeinträchtigung zu gewährleisten. Gerade die Plätze der Kinder- und Jugendfarmen sowie die Aktivspielplätze sind nicht (komplett) barrierefrei, wodurch es ihnen erschwert wird, ohne Begleitung, etwa durch Eltern oder eine betreuende Person, am offenen Angebot teilzunehmen. Daher wird hier häufig sowohl auf die Einzelbetreuung als auch auf die Gruppenbetreuung zurückgegriffen. Dies entspricht jedoch nicht dem Öffnet internen Link im aktuellen FensterLeitbild des BdJA und stellt keine Inklusion dar.

Zwar bieten unsere Einrichtungen eine ideale Voraussetzung, um allen jungen Menschen Naturerfahrungen u.v.m. zu ermöglichen, aber oft fehlt es den Mitarbeiter*innen an fachlichen Kenntnissen im Umgang mit beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen. Zudem fürchten sie sich vor einer Über(be)lastung, die durch den strukturellen Wandel (Ganztagsschule, schwierige sozialbenachteiligte Kinder und Jugendliche, knappe finanzielle Mittel) sowieso bereits besteht, wodurch die zusätzliche Betreuung und Begleitung der beeinträchtigten Kinder und Jugendlichen im ersten Moment als eine noch größere Belastung wahrgenommen wird.

Deshalb hat der BdJA einen Förderantrag bei der „Aktion Mensch Stiftung“ gestellt. Das Inklusionsprojekt startete zum 1.09.2016 und die Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre. Dieses Modellprojekt soll dem Anspruch des BdJA gerecht werden, eine Öffnet internen Link im aktuellen FensterInklusive Offene Arbeit auf den Plätzen dauerhaft umzusetzen. Mit Hilfe von Öffnet internen Link im aktuellen Fenstersechs kooperierenden Mitgliedseinrichtungen findet die Durchführung statt.

Mit dieser neu eingerichteten Öffnet internen Link im aktuellen FensterInklusionsberatungs- und Koordinationsstelle und dem abschließenden Praxishandbuch möchte der BdJA den Trägern, insbesondere aber den Mitarbeiter*innen, Wege darstellen, wie sie Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung im Alltag der Offenen Arbeit einbinden und als Bereicherung der Vielfalt ansehen können. Die auftretenden Möglichkeiten und Grenzen Öffnet internen Link im aktuellen FensterInklusiver Offener Arbeit sollen während des Projekts herausgestellt und deren Entwicklungsprozesse herausgearbeitet werden. Inklusion muss selbstverständlich werden. Hierauf möchte der BdJA aufmerksam machen.

Die Entwicklung eines Konzeptionsmodells für die Offene Arbeit auf pädagogisch betreuten Spielplätzen findet gemeinsam mit den sechs Kooperationseinrichtungen und dem Öffnet internen Link im aktuellen FensterProjektbeirat statt. Zudem soll das Projekt u.a. während der Öffnet internen Link im aktuellen Fensterjährlichen Austauschveranstaltungen mit den interessierten Mitgliedseinrichtungen und ihren Mitarbeiter*innen diskutiert werden. Damit wollen wir den Mitgliedseinrichtungen Mut machen, gerade in der Offenen Arbeit inklusiv-pädagogisch zu handeln. Die Ergebnisse aus der Arbeit der Inklusionsberatungs- und Koordinationsstelle stehen allen Mitgliedseinrichtungen während als auch am Ende des Projekts zur Verfügung.

Darüber hinaus werden die gewonnen Erkenntnisse und Ergebnisse in einem Praxishandbuch zusammengefasst und den Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit als Buch oder Onlineversion bereitgestellt. Gerade für den Bereich der Offenen Kinder- und Jugendarbeit - speziell auf pädagogisch betreuten Spielplätzen - ist bislang kein solches Praxishandbuch erschienen.