Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V. Logo

16. Kinder- und Jugendbericht

Der Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V. wird seit Erscheinen des Kinder- und Jugendberichts der Bundesregierung nun erstmalig namentlich erwähnt. Im aktuell vorgestellten Bericht heisst es dazu: Offene Kinder- und Jugendarbeit wird darüber hinaus auch auf Aktivspielplätzen und in Jugendfarmen betrieben. Über 170 Einrichtungen dieses Arbeitsfelds (u. a. Kinder- und Jugendbauernhöfe, Abenteuerspielplätze, Stadtteilfarmen) haben sich im Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e. V. zu einem Dachverband zusammengeschlossen. Mühlmann und Pothmann zählen in der amtlichen Statistik gar 520 dieser Angebote. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht das Angebot naturnaher offener Spiel- und Erfahrungsräume, in denen in inklusiver Rahmung Mitbestimmung und Teilhabe sowie die Bedeutsamkeit einer nachhaltigen Lebensweise erlebt werden können. Eher implizite politisch bildende Funktionen können von diesen Räumen insbesondere dann ausgehen, wenn sie als ökologisch-ökonomische Lernfelder angelegt werden, in denen Arbeit verständigungsorientiert nicht als geldbezogenes Abstraktum, sondern als kooperativ eingebundene und den Selbstwert stabilisierende konkrete Eigenarbeit zur Aufrechterhaltung natürlicher Lebensgrundlagen wie auch der Einrichtung selbst reflektiert erfahrbar wird.

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